Sie hilft ihnen, mit Streit und Konflikten angemessen umzugehen, und trägt dazu bei, für die körperliche und emotionale Unversehrtheit der Kinder zu sorgen. Die STOPP-Regel ist damit auch ein Mittel zur Prävention und Deeskalation von Gewalt in der Schule.

Die Kinder sollen bereits in der Grundschule erfahren

– dass Gewalt nicht toleriert wird,

– dass Eltern, Lehrerinnen und Lehrer Vorbilder in gewaltfreiem Verhalten sind,

– dass Konflikte gewaltfrei gelöst werden können,

– dass Schülerinnen und Schüler Unterstützung bei der Bearbeitung von Problemen erhalten.

– dass sich die Schule bemüht, ein Klima der Akzeptanz und gegenseitigen Wertschätzung zu schaffen.

Die STOPP-Regel ist an der Vineta-Grundschule ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Lernens im Unterricht am Vormittag und in der Betreuungszeit am Nachmittag im Rahmen der verlässlichen Halbtagsgrundschule und der Hortbetreuung.

Die regelmäßige Wiedereinführung der Stoppregeln erfolgt in mehreren Phasen und wird prozessartig umgesetzt.

In allen Klassen und im Hort wird auf der Grundlage der Klassen- und Hortregeln die STOPP-Regel wieder aktiviert mit dem Ziel,

den Zusammenhang zwischen Klassen –,  Hort- und Schulregeln herzustellen,
in der Schulgemeinschaft das Gefühl von Sicherheit und Schutz zu stärken und
einheitliche Umgangsformen in Konfliktsituationen unter Verzicht auf Gewalt und Gegengewalt anzuwenden.